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mündliches Statement: Bei der Verbrennung von Biogas entsteht Formaldehyd.
Powerfarm: Das ist hier nicht gegeben, denn hierbei handelt es sich um eine Anlage, die das Biogas zu Biomethan aufbereitet (Erdgasqualität). Das Formaldehyd-Problem besteht bei der direkten Verwendung von Biogas in einem Blockheizkraftwerk, ohne vorher auf Biomethan aufbereitet zu haben.
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Welche Giftstoffe werden ausgestoßen? Formaldahyd?
Powerfarm: Es werden keine Giftstoffe ausgestoßen. Es entsteht kein Formaldehyd. Es wird lediglich bei der Biogasreinigung die Menge CO2 in die Atmosphäre zurückgeführt, welche die Pflanze zuvor aufgenommen hat. In einem weiteren Schritt ist die Rückgewinnung des hochreinen CO2 geplant, welches für industrielle Prozesse bereitgestellt werden soll.
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Welche Emissionen gehen von der Anlage aus? (z. B. Luftschadstoffe!)
Powerfarm: Es werden keine Giftstoffe ausgestoßen. Es wird lediglich bei der Biogasreinigung die Menge CO2 in die Atmosphäre zurückgeführt, welche die Pflanze zuvor aufgenommen hat. In einem weiteren Schritt ist die Rückgewinnung des hochreinen CO2 geplant, welches für industrielle Prozesse bereitgestellt werden soll. Ansonsten entsteht ein Methanverlust bei der Gasaufbereitung, also der sogenannte Methanschlupf, wobei hierzu der gesetzliche Grenzwert von 0,5 % deutlich unterschritten wird.
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Welche Reststoffe entstehen bei Gaswäsche + was passiert damit?
Powerfarm: CO2 Emissionen entstehen bei der Gaswäsche und werden an die Atmosphäre abgegeben. Geplant ist eine spätere Rückgewinnung und somit Nutzung für die Industrie. Das entstehende Kondensat kann in der Kläranlage entsorgt werden.
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Was geschieht mit den Gasresten? Gaswäsche? Abfall aus Gaswäsche?
Powerfarm: CO2 Emissionen entstehen bei der Gaswäsche und werden an die Atmosphäre abgegeben. Geplant ist eine spätere Rückgewinnung und somit Nutzung für die Industrie. Das entstehende Kondensat kann in der Kläranlage entsorgt werden.
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Gärreste! Entsteht hier eine Geruchsbelästigung bei der Ausbringung?
Powerfarm: Es entsteht keine zusätzliche Geruchsbelästigung bei der Ausbringung des Naturdüngers. Die bisher erfolgte Ausbringung der tierischen Gülle auf die Felder trägt wesentlich mehr zur Geruchsbelästigung bei, als dies der Gärrest der Bioeenergieanlage tut.
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Geruch offenes Gärrestlager
Powerfarm: Das Gärrestelager ist in einem geschlossenen Behälter und verursacht keine Emissionen
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IG Methangas-Anlage - 10.02.11: Geruchsbelästigung: Anwohner Kaiserstraße, Amselberg, Nollen … Windrichtung Nord-West / Kinzigtal-Aufwind
"Powerfarm: Die Bioenergieanlage Gengenbach soll nach dem Vorbild der Anlage in Tuningen gebaut werden. Dort treten aus den Fermentern keine Gase in die Umgebung aus.
Wie andere Biogasanlagenbetreiber den Gasaustritt und damit ihre Wirtschaftlichkeit bewerkstelligen, kann nicht beurteilt werden.
Die kompakte und geschlossene Bauweise unserer Anlagen zur Vermeidung von Gasaustritt hat nicht nur wirtschaftliche, vielmehr auch sicherheitstechnische Gründe."
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Wie ist das Verhältnis Biomasse / Dünger? Wieviel Dünger entsteht aus der Masse?
Powerfarm: Bei 20.000 Tonnen Biomasse ist mit einem Naturdüngeranteil von ca. 12 -13.000 m³ zu rechnen.
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Mail 4, Frage 1: Es ist aber nach Fragen gefragt und so wollen wir uns darauf konzentrieren, die Reihenfolge ist zufällig: Es gibt offenbar Biogasanlagen mit Geruchsemissionen - weshalb sollte dies ausgerechnet in Gengenbach nicht der Fall sein? Das Argument, dass mit Geruchsaustritt auch ein Energieverlust für den Betreiber verbunden sei (Präsentation Brosi unter "Beschickung der Anlage") ist problematisch: a. Sind die wirtschaftlichen Verluste für den Betreiber wirklich spürbar, bevor es für die Umgebung stinkt? b. Das wirtschaftliche Argument scheint bei den Betreibern, deren Anlagen stinken, offenbar noch nicht angekommen zu sein. Heißt dies, dass es im Zweifel billiger ist, es stinken zu lassen?
"Powerfarm: Die Bioenergieanlage Gengenbach soll nach dem Vorbild der Anlage in Tuningen gebaut werden. Dort treten aus den Fermentern keine Gase in die Umgebung aus.
Wie andere Biogasanlagenbetreiber den Gasaustritt und damit ihre Wirtschaftlichkeit bewerkstelligen, kann nicht beurteilt werden.
Die kompakte und geschlossene Bauweise unserer Anlagen zur Vermeidung von Gasaustritt hat nicht nur wirtschaftliche, vielmehr auch sicherheitstechnische Gründe."
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Mail 4, Frage 2: Wie ist die überwiegende Windrichtung am Standort, welche Belastungen sind konkret für das Reichenbachtal zu erwarten?
Powerfarm: Die überwiegende Windrichtung ist uns nicht bekannt und für die Fragestellung auch nicht relevant. Beim Biogasprozess der geplanten Gengenbacher Anlage entstehen keine Geruchsemissionen, da alle Behälter geschlossen sind und Siloflächen abgedeckt werden. Für das Reichenbachtal entstehen aus der Bioagasanlage keine Belastungen.
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Mail 4, Frage 7: Was passiert, wenn es doch stinkt? Haben die Betroffenen dann ähnlich fehlende Rückendeckung von der Stadt wie bei Problemen mit der erwähnten Anlage aus dem Ende des vorigen Jahrtausends?
Stadtwerke: Beim Biogasprozess der geplanten Gengenbacher Anlage entstehen keine Geruchsemissionen, da alle Behälter geschlossen sind und Siloflächen abgedeckt werden. Das erforderliche Geruchsgutachten für das Genehmigungsverfahren hat auch in der späteren Betriebsphase Bestand und ist dafür Vorraussetzung.
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Wie belastet ist der Dünger?
Powerfarm: Der Dünger wird durch laufende Dünger-Analysen von einem unabhängigen Labor auf Mineralstoff- und Schadstoffgehalt untersucht und anschließend durch die Behörde freigegeben.
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Antibiotika im Hühnermist noch im Naturdünger vorhanden?
Powerfarm: Antibiotika ist für Biogas-Bakterien schädlich, folglich kommt nur antibiotikafreie Biomasse zum Einsatz. Die Überprüfung erfolgt durch ein unabhängiges Labor.
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Werden die Gärreste (-> Dünger) auf Pestizide untersucht?
Powerfarm: Die Gärreste werden regelmäßig untersucht auf Schwermetalle und auf Wunsch auch auf Pestizide und andere Schadstoffe. Durch die stichprobenartige Kontrolle bei der Biomasseanlieferung ist gewährleistet, dass Pestizide erst gar nicht in die Bioenergieanlage eingebracht werden und somit auch im Gärrest nicht enthalten sein können.
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Können alle diesen Dünger nutzen?
Powerfarm: Jeder Biomasselieferant hat die Möglichkeit den Naturdünger zu nutzen
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Mail 6: Die Anlage benötigt ca. 16.000 bis 20.000 to Substrat. Dabei fallen dann nach meiner Kenntnis ca. 12.000 bis 15.000 to Gärreste an. Eine fachgerechte Düngung von Ackerflächen liegt bei ca. 30 to/ha, allerhöchstenes 40 to. Somit benötigt man ca.400 bis 500 ha Ackerfläche zur Ausbringung, und zwar jährlich. Wo sollen diese Flächen zur Verfügung gestellt werden, zumal nach Süden die Transportwege nur durch die Stadt bzw. über die eh schon überlastete B33 erfolgen kann? Wie groß in Monaten ist die geplante Lagerkapazitäz?
Powerfarm: Der Gärrest wird auch in getrockneter Form angeboten. Dadurch können außer den Biomasselieferanten und anderen Landwirten auch Gärtnereien oder Kleingärtner den Dünger verwenden. Die Lagerkapazität des Gärrestelagers beträgt 6 Monate.
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Ausbringung von Gärrest auf Bio-Flächen erlaubt?
Powerfarm: Gärreste werden auf Schadstofffreiheit untersucht und durch die Behörde freigegeben.
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Abfall = Dünger wird wieder an Bauern verkauft? (Oder verschenkt?)
Powerfarm: Der Dünger wird nicht verschenkt, weil er einen hochwertigen Mineraldünger ersetzen kann.