Für Wasserleitungen werden in Europa die unterschiedlichsten Materialien eingesetzt. Im Alpenraum und an Fürstenhöfe wurden Kiefernstämme durchbohrt und als Wasserleitung benutzt. Bis 1950 wurden in vielen Gegenden Bleileitungen sowohl als Wasseranschluss als auch im Haus bei der Wasserinstallation benutzt. Viele Wasserwerke benutzten seit 1880 Gussleitungen (Knackguss). Da es oft zu Rohrbrüchen kam wurden später duktile Gussleitungen eingesetzt. Duktile Gussleitungen brechen nicht. Einige Wasserwerke setzen für die Wasserversorgung Stahlleitungen ein. Ganz knauserige Wasserversorger setzen PVC- Wasserleitungen ein. Für Wasserhausanschlüsse werden häufig PE-Leitungen eingesetzt. Neuerdings werden vernetzte PE-Leitungen eingesetzt. Alle Leitungen haben sicher Vorteile sowie Nachteile.
Gussleitungen Gussleitung, Duktile Gussleitung Länge 6m, Steckmuffe, Aufbau: Material Duktiles Guss, Eigenschaft bricht nicht wie bei Gussleitung. Innen Zementmörtel, dadurch keine Inkrustationen wie bei Gussleitung Aussen: Zinküberzug, Bitumen oder Kunststoff. Hersteller in Deutschland: Buderus, Thyssen, Halberger Hütte. Marktaufteilung in Westdeutschland?
Stahlleitungen Laenge 6 m, Steckmuffe oder Spitzende zum schweissen. Aufbau: Material geschweisstes Stahlrohr. Innen Zementmörtel, dadurch keine Inkrustation. Aussen: Kunstoff, eventuell Zement spart das einsanden. Hersteller in Deutschland: Röhrenwerk Gebr. Fuchs GmbH
Polyethylen- Leitungen, PE-Leitungen PEHD Rohre und Formteile für die Wasser- und Gasversorgung von der Firma Frank PE- Leitung wird häufig als Hausanschluss- leitung eingesetzt.
Nach dem Stand der Technik werden PE-Ltg. in Leerrohre eingezogen
PVC- Leitungen PCV- Leitungen werden in Gebieten eingesetzt wo keine Verkehrslasten zu erwarten sind. Vorteil preiswert. Nachteil: Leitungssuche schwierig, ebenso wie Rohrbrüche. Da die Erdarbeiten der größte Kostenfaktor ist, sollte genau geprüft werden welches Material eingesetzt wird.
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